
Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus

Plattform für psychische Gesundheit rund um das neue Coronavirus
Dureschnufe, gewusst wie. Finde hier viele Tipps und Angebote, um deine psychische Gesundheit zu pflegen.
Wir stehen als Gesellschaft vor einer Situation, die wir nie üben konnten. Wir bewegen uns auf Neuland und das macht uns unsicher. Es ist normal, dass wir darauf mit Ängsten und Sorgen reagieren. Der Verlust von Kontrolle über unseren Alltag kann uns aus dem Gleichgewicht bringen. Lasst uns unsere Gesundheit, auch unsere psychische Gesundheit pflegen!
Psychisch gesund bleiben
In Zeiten grosser Unsicherheit ist es wichtig, auf die eigene psychische Gesundheit zu achten. Du fühlst dich psychisch gesund, wenn es dir möglich ist, deine geistigen und emotionalen Fähigkeiten zu nutzen, die alltäglichen Lebensbelastungen zu bewältigen, produktiv zu arbeiten und in der Gemeinschaft einen Beitrag zu leisten (WHO, 2003).
Wir wissen momentan alle nicht, wie sich die kommenden Wochen entwickeln und wie wir die Einschränkungen unseres Alltagslebens meistern. Wie du gerade jetzt deine psychische Gesundheit pflegen kannst, siehst du anhand der Tipps der Kampagne «10 Schritte für die psychischen Gesundheit».
Drüber reden !
Wenn es momentan drunter und drüber geht mit den Gefühlen, dann ist es wichtig mit den lieben Menschen in seinem Umfeld darüber zu sprechen. Wie wichtig und erleichternd das Reden ist, zeigen Redewendungen aus unserer Alltagssprache wie „sich etwas von der Seele reden“ oder „etwas loswerden“. Durch das aus dir „heraus sprechen“ gewinnst du Abstand zur Sorge und teilst es mit der Person, der du es erzählst. Doch wie geht das eigentlich? Tipps zum Drüber reden gibt die Kampagne „wie geht’s dir?“.
Ängste und Sorgen
Viele Menschen leiden in diesen Tagen an Sorgen, Ängsten oder sogar Panik vor der aktuellen Corona-Situation. Sorgen und Ängste können sich verschiedenartig zeigen. Die einen haben Angst, sich anzustecken, andere befürchten finanzielle Probleme und Dritte sorgen sich um ihre Sicherheit und das Versorgungssystem. Das geht den meisten Menschen so. So individuell die spezifischen Ängste sind, so individuell ist auch der Umgang mit ihnen. Hier findest du Tipps und Anregungen, wie du deine eigene Strategie im Umgang mit diesen Ängsten finden kannst
Isolation und Einsamkeit
In Zeiten von Physical Distancing und Homeoffice kämpfen viele Menschen, ob jung oder älter, mit Gefühlen von Einsamkeit und Isolation. Das neue Coronavirus bringt uns in eine aussergewöhnliche Situation. Sie zwingt uns, uns in unseren Alltagsgewohnheiten neu zu finden. Wir müssen in kurzer Zeit neue Wege finden, um persönliche Kontakte zu pflegen und Nähe zu spüren. Wir müssen die gemeinsame Kaffeepause oder das Feierabendbier ersetzen. Wir müssen Ideen finden um uns mit unseren Freunden und weiterer Familie verbunden zu fühlen. Wenn all das auf einen Schlag wegfällt, kann dies bei Menschen Stress auslösen und das Gefühl der Isolation und Einsamkeit verstärken. Was können wir gegen diese Gefühle tun?
Probleme zuhause
In den nächsten Wochen werden wir alle vermehrt zu Hause sein und in der Wohnung weniger Möglichkeiten haben, die eigene Privatsphäre zu pflegen und auch uns aus dem Weg zu gehen. Diese räumliche Enge kann sich belastend auf die Stimmung als Paar oder als Familie schlagen. Das kann zu Streit und zu verletzenden Aussagen führen. In den kommenden Wochen im engen Raum ist es darum besonders wichtig, respektvoll miteinander umzugehen. Es hilft allfällige Konflikte aktiv anzusprechen und aus dem Weg zu räumen.
Finanzielle Sorgen
Finanzielle Sorgen können stark an unserem Sicherheitsgefühl rütteln. Der Bundesrat hat aktuell ein Paket von über 40 Milliarden Franken beschlossen zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des neuen Coronavirus. Aber dies alleine beruhigt nicht jeden einzelnen. Für viele stellt sich die Frage: Wie kann ich meine finanziellen Sorgen mindern?
Sucht
Homeoffice, keine Möglichkeit mehr Freunde zu treffen, eingeengt in die Wohnung und Unsicherheit über die die Entwicklung der Situation rund um das neue Coronavirus kann Frust und Sorgen hervorrufen. Auch jetzt gilt: Vermeide übermässigen Konsum von Alkohol- und anderen Suchtmitteln. Falls du dazu Fragen hast oder dich informieren möchtest, siehe dir die nachfolgenden Angebote an.















